Der Bußgeldkatalog – Verstöße und mögliche Strafen

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Verstoßen Sie gegen das Verkehrsrecht, so müssen Sie damit rechnen, dass dieser Verstoß mit einer Strafe geahndet wird. Alle möglichen Verstöße mit den jeweils zugehörigen Strafen finden sich im Bußgeldkatalog wieder. In diesem Katalog ist genau festgehalten, wann eine Verwarnung ausgesprochen werden darf, welche Regelsätze in Form eines Bußgeldes gezahlt werden müssen und wann ein Fahrverbot angeordnet werden darf.

Im Bußgeldkatalog sind Verstöße und Strafen festgehalten.
Im Bußgeldkatalog sind Verstöße und Strafen festgehalten.

Es handelt sich dabei um eine bundeseinheitlich geltende Verordnung, die bereits seit dem Jahr 2002 Gültigkeit besitzt. Welche Sanktionen im Einzelnen auf Sie zukommen, wann genau Punkte in Flensburg verteilt werden oder für welchen Verstoß Sie laut Bußgeldkatalog mit einem Bußgeld in Höhe von 500 Euro rechnen müssen, erfahren Sie in diesem Ratgeber.

Wie ist der Bußgeldkatalog gegliedert?

Im Bußgeldkatalog sind jegliche Situationen festgehalten, die laut Straßenverkehrsordnung (StVO), Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO), Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV), Straßenverkehrsgesetz (StVG), der Verordnung über die Teilnahme elektronischer Mobilitätshilfen am Verkehr (MobHV) und der Ferienreiseverordnung als Verkehrsstrafen zu werten sind.

Jede Verkehrsordnungswidrigkeit hat eine eigene Tatbestandsnummer (TBNR) im Bußgeldkatalog. Zudem sind die möglichen Bußgelder und die Anzahl der Punkte aufgeführt. Ebenfalls vermerkt sind Angaben zum Fahrverbot (FV), ob es sich um ein schwerwiegendes Vergehen (A-Verstoß) oder ein weniger schwerwiegendes Vergehen (B-Verstoß) handelt.

Außerdem gibt es im Strafenkatalog zum Verkehr eine Liste der Paragraphen, die durch die Verkehrsordnungswidrigkeit verletzt wurden. Die gesetzliche Vorschrift, nach der ein Fahrverbot ausgesprochen wird, findet sich beispielsweise in 132.3 Bkat; § 4 Abs. 1 BKatV.

Womit der aktuelle Bußgeldkatalog jedoch nicht dienen kann, ist ein gesonderter Punktekatalog, in dem lediglich die Verstöße gegen das Verkehrsrecht festgehalten sind, die mit Punkten bestraft werden. Im Strafkatalog sind alle Vergehen – ob sie nun Punkte nach sich ziehen oder nicht – in Kombination aufgelistet.

Am häufigsten gesuchte Bußgeldkataloge

Unterschiedliche Bereiche

Geschwindigkeitsüberschreitungen gehören zu den häufiger begangenen Verstößen aus dem Bußgeldkatalog.
Geschwindigkeitsüberschreitungen gehören zu den häufiger begangenen Verstößen aus dem Bußgeldkatalog.
Für alle möglichen Bereiche der Straßenverkehrsordnung (StVO) und Verkehrssituationen existiert ein Bußgeldkatalog.

Geschwindigkeitsüberschreitungen zählen beispielsweise zu den am häufigsten begangenen Verstößen, was nicht gerade verwunderlich ist:

Auf deutschen Autobahnen gibt es keine Begrenzung der allgemeinen Höchstgeschwindigkeit. Es existiert zwar eine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h, doch diese wird gerne mal überstrapaziert.

Die Vorschriften für Bußgelder, Punkte sowie Fahrverbot sind im Bußgeldkatalog für Raser festgehalten. Es muss differenziert werden, ob der Geschwindigkeitsverstoß innerorts oder außerorts begangen wurde und um wie viele km/h die erlaubte Höchstgeschwindigkeit überschritten wurde.

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Sind Sie beispielsweise außerhalb geschlossener Ortschaften 22 km/h zu schnell gefahren und wurden geblitzt, dann kommt ein Bußgeld von 70 Euro und ein Punkt in Flensburg auf Sie zu. Bei 26 km/h geht es bereits um 80 Euro und einen Punkt, wobei ein Fahrverbot ebenfalls möglich ist, sollten Sie sich den gleichen Verstoß zweimal innerhalb eines Jahres leisten.

Bei einer Überschreitung der Geschwindigkeit von 26 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften erwarten Sie bereits ein Bußgeld in Höhe von 100 Euro, ein Punkt und ggf. ein Fahrverbot. Im Bußgeldkatalog werden neben den oben stehenden auch folgende Bereiche abgedeckt:

Bußgeldkatalog und Bußgeldrechner

Mit dem Bußgeldrechner können Sie kostenlos berechnen, welche Strafen auf Sie zukommen.
Mit dem Bußgeldrechner können Sie kostenlos berechnen, welche Strafen auf Sie zukommen.
Wenn Sie einen Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung (StVO) begangen haben und sich nicht sicher sind, mit welchen Folgen zu rechnen ist, dann können Sie unseren kostenlosen Bußgeldrechner zurate ziehen. Dieser berechnet Ihnen auf der Grundlage Ihrer Angaben die Strafen, die laut Bußgeldkatalog auf Sie zukommen.

Geschwindigkeitsüberschreitungen, Alkohol am Steuer oder die Missachtung der Vorfahrt – der Bußgeldrechner kann Ihnen weiterhelfen. Aufgrund von möglichen Veränderungen oder Neuerungen im Bußgeldkatalog wird er stets aktualisiert und ist dem jeweils geltenden Strafmaß angepasst. Er kann zudem auch als Punkterechner für Flensburg-Punkte fungieren.

Geht es lediglich um ein Bußgeld oder drohen wahrscheinlich doch Zähler in Flensburg? Steht möglicherweise ein Fahrverbot im Raum? Der Bußgeldrechner hat die Antworten.

Der Flensburger Punktekatalog

Am 1. Mai 2014 fand eine Reform des alten Punktesystems statt. Je nach Schwere Ihres Vergehens werden nun maximal drei Zähler in Flensburg vergeben. Diese werden im Fahreignungsregister (FAER) und nicht mehr im Verkehrszentralregister (VZR) gespeichert.

Der Entzug der Fahrerlaubnis erfolgt nach der Reform bereits bei einer Gesamtanzahl von acht Punkten und nicht wie vorher bei 18 Punkten. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die vorherigen Eintragungen und Punkte gelöscht wurden. Vielmehr fand eine Übertragung in das neue System statt und die Zähler wurden wie folgt angeglichen:

Altes PunktesystemNeues Punktesystem
1 bis 3 Punkte1 Punkt
4 bis 5 Punkte2 Punkte
6 bis 7 Punkte3 Punkte
8 bis 10 Punkte4 Punkte
11 bis 13 Punkte5 Punkte
14 bis 15 Punkte6 Punkte
16 bis 17 Punkte7 Punkte
18 Punkte oder mehr8 Punkte

Es ist möglich, Zähler frühzeitig abzubauen, um dieser Maßnahme entgegenzuwirken. Sie sollten sich natürlich weiterhin an die im Bußgeldkatalog festgelegten Regeln und Vorschriften halten.

Bei höchstens fünf Punkten auf Ihrem Punktekonto haben Sie die Gelegenheit, diese durch ein freiwilliges Fahreignungsseminar loszuwerden. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Sie Ihr Flensburger Konto mit dem Besuch eines Seminares komplett leerräumen bzw. ein Seminar nach dem anderen absolvieren können, um die Zähler zu tilgen: Alle fünf Jahre können Sie einen Punkt abbauen.

Es drohen nur Punkte aus dem Bußgeldkatalog, wenn die Verkehrssicherheit gefährdet wurde.
Es drohen nur Punkte aus dem Bußgeldkatalog, wenn die Verkehrssicherheit gefährdet wurde.
Einen weiteren Ausweg stellt der Punkteverfall dar. Nach gewissen Tilgungsfristen tritt eine Verjährung der Punkte aus dem Katalog ein. Diese Fristen ergeben sich ebenfalls aus der Höhe Ihres Vergehens gegen den Bußgeldkatalog.

Das Punktesystem findet aktuell nur Anwendung, sollte eine Gefährdung der Verkehrssicherheit vorliegen. Daraus ergibt sich folgendes:

  • Schwere Verstöße werden laut Bußgeldkatalog mit einem Flensburg-Punkt geahndet. Beispiele dafür sind ein einfacher Vorfahrtsverstoß oder wenn Sie mit dem Handy am Steuer erwischt wurden.
  • Für sehr schwere Verstöße sieht der Bußgeldkatalog zwei Punkte vor. Außerdem ist ein Regelfahrverbot möglich. Haben Sie beispielsweise eine rote Ampel überfahren und dadurch andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr gebracht, dann fällt Ihre Strafe in diese Kategorie.
  • Schwere Straftaten werden mit drei Punkten und ebenfalls einem Regelfahrverbot bestraft. Alkohol und Drogen am Steuer, unterlassene Hilfeleistung oder Fahrerflucht zählen laut Bußgeldkatalog in diese Spalte.
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Der Bußgeldkatalog und seine Konsequenzen

In Bezug auf Ihr Punktekonto in Flensburg gelten unterschiedliche Konsequenzen. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) informiert Sie in der Regel über Ihren Punktestand und die Eintragungen im Fahreignungsregister (FAER).

Einerseits werden Sie darauf hingewiesen, wann Sie Punkte abbauen können und zweitens können Sie auf diese Weise aus den Fehlern lernen, die Sie im Straßenverkehr begangen haben. Der Bußgeldkatalog sieht folgende Konsequenzen vor:

  • 1 bis 3 Punkte: Vormerkung ohne weitere Maßnahmen.
  • 4 bis 5 Punkte: Schriftliche Ermahnung gefolgt von einer Mitteilung, dass durch ein freiwilliges Fahreignungsseminar Punkte abgebaut werden können.
  • 6 bis 7 Punkte: Schriftliche Verwarnung und Anordnung zu einem Aufbauseminar.
  • 8 Punkte: Entzug der Fahrerlaubnis mit nachfolgender Sperrfrist von sechs Monaten, bis Ihnen der Führerschein wieder ausgehändigt werden kann.

Punkteverfall

Punkte in Flensburg verfallen nach bestimmten Fristen.
Punkte in Flensburg verfallen nach bestimmten Fristen.
Punkte in Flensburg verfallen nach Ablauf der jeweiligen Tilgungsfristen automatisch. Es kommt jedoch darauf an, wie schwer die Verstöße waren, die Sie begangen haben. Vor der Reform im Mai 2014 verhielt es sich so, dass alte und neue Zähler sich beeinflussten. Der Verfall wurde dementsprechend gestoppt, sobald ein neuer Verstoß begangen worden war, der mit Punkten geahndet wurde. Dem Punktekatalog in Flensburg zufolge gelten nun folgende Fristen:

  • Ordnungswidrigkeiten, die einen Punkt nach sich ziehen, verjähren nach zweieinhalb Jahren.
  • Für besonders schwere Ordnungswidrigkeiten mit zwei Punkten beträgt der Verfall fünf Jahre.
  • Verkehrsstraftaten, bei denen drei Zähler in Flensburg drohen, sind nach zehn Jahren getilgt.

Es macht nun keinen Unterschied mehr, ob in der Zwischenzeit neue Verkehrsstrafen oder Punkte hinzukommen. Der Verfall wird durch neu hinzukommende Punkte nicht beeinflusst.

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Anhäufung von Punkten

Je nachdem, wie hoch Ihr Vergehen gegen die Straßenverkehrsordnung (StVO) war, bekommen Sie maximal drei Zähler in Flensburg laut Punktekatalog. Sie sollten jedoch die im Bußgeldkatalog festgesetzten Bußgelder nicht außer Acht lassen.

Sind Sie beruflich auf Ihren Führerschein und das Auto angewiesen, dann sollten Sie nicht allzu oft gegen das Verkehrsrecht verstoßen, da Sie bei einer Anzahl von acht Punkten mit dem Entzug der Fahrerlaubnis konfrontiert werden.

Wie schnell diese Menge an Punkten entstehen kann, zeigt Ihnen die folgende Tabelle, in der ausschließlich Ordnungswidrigkeiten aufgeführt sind, die laut Bußgeldkatalog mit einem Bußgeld und einem Punkt geahndet werden:

OrdnungswidrigkeitBußgeldPunkte
Handy am Steuer100 €1
Missachtung der Winterreifenpflicht60 €1
Kinder nicht ausreichend oder gar nicht gesichert60 €1
… mit Gefährdung70 €1
Falsches Verhalten an Schulbussen mit Gefährdung60 €1
Rechtswidriges Verhalten an Schulbussen70 €1
Fahren mit 17 ohne Begleitung70 €1
Missachtung der Vorschriften zur Ladung60 €1
Vorfahrtsverstoß70 €1
Fahren ohne Zulassung70 €1
TÜV überzogen um mehr als 8 Monate60 €1
Missachtung von polizeilichen Anweisungen70 €1
Gefährdung von Fußgängern im Fußgängerbereich60 €1

Warnwestenpflicht

Seit 2014 hat die Warnwestenpflicht ihren Platz im Bußgeldkatalog.
Seit 2014 hat die Warnwestenpflicht ihren Platz im Bußgeldkatalog.
Der Bußgeldkatalog sieht seit dem 1. Juli 2014 eine Warnwestenpflicht vor. In Ihrem Fahrzeug muss sich mindestens eine Warnweste befinden. Diese sollte die europäische ISO-Norm 20471 erfüllen und dementsprechend gekennzeichnet sein.

Die noch relativ neue Vorschrift gilt für Pkw, Lkw und Busse. Motorradfahrer müssen jedoch keine Warnweste mit sich führen.

Aktueller Bußgeldkatalog für Deutschland

Der Bußgeldkatalog in Deutschland besteht auf sehr strenge Regeln im Straßenverkehr. Bei einer Verkehrsordnungswidrigkeit flattert der Bußgeldbescheid also schneller ins Haus, als Sie vielleicht annehmen. Welche Verstöße am meisten von deutschen Autofahrern begangen werden, erfahren Sie im Folgenden:

  1. Falsches Parken und Halten: Zwischen 10 und 35 Euro müssen laut Bußgeldtabelle von Falschparkern gezahlt werden. Da dieser Betrag vergleichsweise niedrig ausfällt und daher auch nicht im Fahreignungsregister (FAER) gespeichert wird, ist es nicht möglich, eine genaue Summe festzulegen. Jedoch werden jährlich schätzungsweise mehrere Millionen Bußgeldbescheide wegen falschem Parken oder Halten ausgestellt, was für einen zweistelligen Millionenbetrag sprechen würde.
  2. Geschwindigkeitsüberschreitungen: Dieses Vergehen ist das meist gespeicherte in Deutschlands Kartei der Verkehrssünder. Pro Jahr werden ungefähr drei Millionen Verstöße gegen die zulässige Höchstgeschwindigkeit verbucht. Diese Zahl enthält jedoch nicht die geringeren Vergehen, die lediglich ein Bußgeld nach sich ziehen. Dies ist bei Geschwindigkeitsübertretungen von unter 20 km/h der Fall. Es kann also durchaus von einer noch höheren Zahl ausgegangen werden.
  3. Missachtung der Vorfahrt: Deutsche Autofahrer haben offensichtlich Probleme mit der Vorfahrtsregelung. Dabei ist diese durch die Rechts-vor-Links-Regelung, Verkehrszeichen sowie Ampeln eigentlich komplett abgedeckt. Womöglich sind viele Kraftfahrer jedoch gerade aufgrund der Vielfalt an Vorschriften verwirrt und daher in einzelnen Situationen nicht sicher, welche Regel gilt. Die große Anzahl an Vorfahrtsverstößen könnte diese Annahme bestätigen.
  4. Abstand nicht eingehalten: Dem Bußgeldkatalog zufolge drohen besonders ab 80 km/h hohe Strafen, wenn der vorgeschriebene Sicherheitsabstand nicht eingehalten wird. Durch einen zu geringen Abstand setzen Sie nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer einem erheblichen Sicherheitsrisiko aus. Vor allem auf Deutschlands Autobahnen gibt es einige Drängler, die ihren Vordermann durch Hupen, zu dichtes Auffahren oder das Betätigen der Lichthupe dazu bewegen wollen, die Spur zu wechseln und sich so freie Fahrt zu verschaffen. Außerhalb geschlossener Ortschaften muss der Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug mindestens der halben Tacho-Geschwindigkeit entsprechen. Auch Leitpfosten können als Orientierungspunkte genutzt werden, da diese in einem Abstand von 50 Metern aufgestellt sind. Innerorts muss der Mindestabstand die Strecke betragen, die Sie in einer Sekunde zurücklegen. Bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h würde dies einen Abstand von drei Autolängen bzw. 15 Metern bedeuten.
  5. Falsche oder illegale Überholvorgänge: Auch falsche bzw. illegale Überholmanöver werden laut Bußgeldkatalog streng bestraft. Trotzdem gehören diese zu den am häufigsten begangenen Verstößen der deutschen Autofahrer. Von einem Bußgeld von 20 Euro für die Behinderung beim Einordnen während eines Überholvorgangs bis zu einem Bußgeld von 300 Euro, wenn bei unklarer Verkehrslage überholt wurde bzw. im Überholverbot mit anschließender Sachbeschädigung – sämtliche Bereiche im Verkehrsrecht sind abgedeckt durch den Bußgeldkatalog. Punkte in Flensburg bekommen Sie ggf. noch obendrauf. Beim Überholen werden meist hohe Geschwindigkeiten gefahren. Aus diesem Grund ist eine Gefährdung des Straßenverkehrs bei einem falschen oder gar illegalen Überholmanöver kaum auszuschließen, weshalb Sie sich in jedem Fall an das vorgeschriebene Überholverbot halten sollten.
Übrigens: Alkohol und Drogen am Steuer gehören ebenfalls in die Kategorie der häufig begangenen Verkehrsdelikte. Jeder Autofahrer sollte sich bewusst machen, wie gefährlich eine Trunkenheitsfahrt ist und wie schnell das eigene Leben und auch das anderer Verkehrsteilnehmer beendet werden kann. Der Bußgeldkatalog sieht bei Alkohol und Drogen am Steuer besonders harte Sanktionen vor. Ein Bußgeld von mindestens 500 Euro sowie ein Fahrverbot von einem Monat sind Ihnen bei diesem Vergehen sicher. Es geht in dem Fall nicht mehr um eine Verkehrsordnungswidrigkeit, sondern um eine Straftat.

Falsche oder illegale Überholmanöver ziehen hohe Bußgelder nach sich.
Falsche oder illegale Überholmanöver ziehen hohe Bußgelder nach sich.
Auch falsches Abbiegen, das falsche Ein- und Ausfahren oder Wenden auf Autobahnen kann sich bei den häufig begangenen Vergehen einreihen. Fahrzeuge, bei denen eine Überladung bzw. eine falsche Ladungssicherung vorliegt, werden ebenfalls oft mit den Strafen aus dem Bußgeldkatalog konfrontiert. Technische Mängel am Fahrzeug sind hier noch das geringere Übel, denn für diesen Verstoß gibt es meistens eine Verwarnung bzw. einen Bußgeldbescheid, wobei Zähler in Flensburg weitgehend ausbleiben.

Verkehrskontrollen dienen dem Schutz

Einige Autofahrer halten Verkehrskontrollen für Schikane und Abzocke, sie fühlen sich ungerecht behandelt, wenn wieder mal ein Bußgeld wegen einem Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung (StVO) fällig wird. Der eigentliche Sinn dieser Kontrollen, nämlich die Verkehrsteilnehmer zu schützen, die sich an die Vorschriften halten, wird oft aus den Augen verloren. Würden sich alle Kraftfahrer gleichermaßen an das Verkehrsrecht halten, dann wären viele Kontrollen schlichtweg überflüssig.

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